Die Brüder aus Köln erreichten auf dem Circuit Zandvoort für das Team GetSpeed Performance mit dem Mercedes-AMG GT4 die Plätze fünf und zwei. Dabei wäre sogar deutlich mehr drin gewesen für die Crew aus dem Gewerbepark am Nürburgring. In beiden Rennen verhinderte jeweils eine 30-sekündige Strafe noch bessere Ergebnisse.

„Wir waren in beiden Rennen der schnellste Mercedes. Es lief wie am Schnürchen. Jusuf hat am Sonntag von der Pole Position aus ein fahrerisches Feuerwerk abgebrannt. Unser Plan ging voll auf. Beide Fahrer waren unglaublich schnell. Die akribische Arbeit am Setup hat sich ausgezahlt. Leider spiegeln sich die Performance und die tolle Leistung nicht ganz in den Ergebnislisten wider. Das ist ärgerlich. Aber wir werden in der zweiten Saisonhälfte jetzt alles geben. Die Fahrer sind hochmotiviert und wir haben ein sehr gutes Auto“, sagte Teamchef Adam Osieka.

Hamza Owega platzierte den Mercedes-AMG GT4 am Samstag im Qualifying auf Position fünf. Das Duo überquerte die Ziellinie im Rennen auf einem sehr guten Rang zwei, fiel aber aufgrund der Strafe noch auf Platz fünf zurück. Am Sonntag stellte Jusuf Owega das Auto im Grid an die vorderste Stelle. „Ich habe den Peak meiner Reifen perfekt getroffen und ich hatte eine freie Runde. Es passte einfach alles“, sagte er. Nach dem Start setzte er sich kontinuierlich von der Konkurrenz ab. Der erste Sieg in der GT4 Germany schien vorprogrammiert. „Zunächst bin ich direkt nach dem Start auf P3 zurück gefallen, das hatte ich nach zwei Kurven aber schon wieder wett gemacht. Unsere Pace war sehr gut. So müssen wir in einer Woche am Nürburgring weiter machen.“ Letztlich wurde es aber auch hier „nur“ Rang zwei im Ziel.